Seit mehr als einem Monat ist die DSGVO in Kraft – Was ist bis jetzt passiert.

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Seit über einem Monat ist die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft und die Welt ist nicht untergegangen. In den letzten Monaten gab es zahlreiche Unsicherheiten, was ab dem 25. Mai auf Unternehmer und Unternehmerinnen zukommen wird. Wer muss was machen? Muss jeder ein Verarbeitungsverzeichnis führen? Werden die Strafen wirklich so hoch sein?

In diesem Newsletter fassen wir die Ereignisse des letzten Monats kurz und knapp im Überblick zusammen:

Beschwerden bei der Datenschutzbehörde

Die Datenschutzbehörde verzeichnet laut eigenen Angaben einen regelrechten Ansturm von Betroffenen, die bereits Anzeige erstatten wegen Datenmissbrauch. Vornehmlich handelt es sich um erzwungene Zustimmung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten, um einen Dienst überhaupt nutzen zu können. Wie Frau Mag. Dr. Andrea Jelinek, Leiterin der Österreichischen Datenschutzbehörde, am 28. Juni beim VÖZ Matinee mitgeteilt hat, sind seit 25. Mai 169 nationale und 33 Crossboarder-Beschwerden sowie 79 Data Breach Fälle eingegangen. In Österreich haben sich außerdem rund 4.000 Datenschutzbeauftragte registriert. 

WhatsApp auf dem Diensthandy

Die Nutzung des Messenger-Dienstes auf dem Diensthandy ist nach wie vor eine ungeklärte Rechtsfrage. Unternehmen haben teilweise unverzüglich reagiert und die Verwendung von WhatsApp auf dem Diensthandy verboten. Die Nutzung des Messenger-Dienstes ist deshalb kritisch, weil WhatsApp Inc. Informationen weltweit teilt und das sowohl intern als auch extern mit Unternehmen, Dienstleistern und Partnern.

EuGH: Betreiber von Facebook-Fanseiten sind für Datenschutz mitverantwortlich

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 5. Juni 2018 entschieden, dass die Betreiber von Facebook-Fanseiten gemeinsam mit Facebook für die Verarbeitung personenbezogener Daten der Besucher der Seite verantwortlich sind. Dieses Urteil hat zu einer Schließung zahlreicher Fanseiten geführt.

Sensibilisierung der Bevölkerung

Ob positiv oder negativ – klar ist, die DSGVO ist in aller Munde. Das Thema Datenschutz hat Aufmerksamkeit erreicht und die Bevölkerung zum Nachdenken über die eigenen persönlichen Daten angeregt. Diese Sensibilisierung ist für viele europäische Datenschützer ein Erfolg der DSGVO. 

Überarbeitung der Datenschutzerklärungen

Nach bereits einem Monat ist eine große Bereitschaft der Unternehmen zu vermerken, die versuchen alle Richtlinien der DSGVO einzuhalten. Zahlreiche Datenschutzerklärungen wurden überarbeitet und den betroffenen Personen wird dadurch mehr Transparenz hinsichtlich der Datenverarbeitung geboten.

Müssen alle Unternehmen ein Verarbeitungsverzeichnis führen?

Ja, die neue Datenschutz-Grundverordnung verpflichtet alle Organisationen, die personenbezogene Daten verarbeiten, dieses Verzeichnis zu führen. Das betrifft Unternehmen jeder Größenordnung und aller Branchen sowie Verwaltungen aller staatlichen Ebenen. Bei Nicht-Einhaltung drohen empfindlich hohe Strafen. Also besser nicht den Kopf in den Sand stecken – sondern lieber an die Vorgaben halten.

Wie können Sie die Vorgaben erfüllen?

Sie wissen nicht, was Sie als Erstes tun sollen? Unser Tipp – unsere Webapplikation datadoku.at hilft Unternehmen jeder Branche und Größe mit gezielten Fragen, Hinweisboxen und Informationstexten, Einträge in das VdV zu erstellen. So kann nichts mehr schief gehen und Sie werden Ihren Nachweis- und Dokumentationspflichten für die DSGVO gerecht.

Weitere Infos finden Sie unter www.datadoku.at und www.dataprivacy.at.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr datadoku.at-Team

Michael Straberger

Telefon:        +43 01 336 336

Email:           office@datadoku.at

 

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